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So manches Mal fallen Arbeiten an, bei denen es mit einer herkömmlichen Leiter nicht weitergeht. Die Lösung ist das Aufstellen eines Gerüsts. Arbeiten, die in einer bestimmten Höhe vorgenommen werden, benötigen sogar zwingend ein Gerüst – unerheblich, ob die Arbeiten durch Handwerker oder in der Do it Yourself Methode durchgeführt werden. Sicherheit geht in jedem Fall vor. Wer also sein Dach eindecken, die Dachrinne reinigen, die Fassade streichen oder anderweitige Arbeiten in luftiger Höher verrichten plant, sollte sich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten befassen. Gerüst kaufen oder mieten? Welche Arten von Gerüsten sind optimal für diese Arbeit geeignet? Es gilt also einiges zu beachten, wenn es rund um diesen Themenkomplex geht.

Anmietung eines Gerüstes

Die Entscheidung, ein Gerüst anzumieten oder zu kaufen, obliegt natürlich jedem selbst. Entscheidend sind der Zeitraum, in dem es benötigt wird sowie die Häufigkeit der Verwendung. In den meisten Fällen nutzten die meisten Hobbyhandwerker ein Gerüst eher selten, da die entsprechenden Arbeiten nicht sonderlich oft verrichtet werden müssen. Daher ist das Anmieten zumeist die günstigere Lösung. Der Preis richtet sich insbesondere nach der einzurüstenden Fläche und wird in der Regel nach der Anzahl der Quadratmeter berechnet. Dieser ist regional verschieden und bewegt sich zwischen drei und zwölf Euro. Folgende Kosten sollten dabei in die Planungen mit einbezogen werden:

  • Die Gesamtgröße des Gerüsts
  • Die Standzeit
  • Auf- und Abbau durch Fachfirmen zzgl. Fahrkosten
  • Saisonaler Zeitpunkt
  • Zusätzliche Ausstattungen wie Wetterschutz und Fallschutznetze
  • Abnahmekosten durch örtliche Behörden

Gerüste

Auch die notwendige Belastbarkeit des Gerüsts und der Montageaufwand sind Faktoren, die sich auf dem Preis niederschlagen. Zumeist wirkt sich eine längere Standzeit nur geringfügig auf den Preis aus. Wird exemplarisch ein Gerüst für 100 Quadratmeter über einen Zeitraum von vier Wochen benötigt, so liegt der Mietbetrag lediglich 50 bis 100 Euro über dem, bei einer Verleihzeit von zwei Wochen. Es empfiehlt sich in jedem Fall, sich Informationen zu verschaffen und Angebote der Anbieter aus der Nähe einzuholen. Ideal wären Pauschalangebote der Gerüstverleiher, in denen sämtliche Kosten bereits enthalten sind. Dieses verschafft einen perfekten Überblick und gibt Planungssicherheit. Im Vergleich zum Kauf eines Gerüsts lassen sich unter den geschilderten Voraussetzungen durchaus deutliche Einsparungen vornehmen.

Anleitung zum Gerüst aufbauen

Bevor es an das Aufbauen eines Gerüstes geht, sollte die maximale Arbeitshöhe sowie die Anzahl der der Personen feststehen, die sich darauf bewegen müssen. Soll das gesamte Haus eingerüstet werden, ist die Inanspruchnahme eines professionellen Unternehmens ratsam. Kleinere Einrüstungen auf unproblematischem Untergrund, können durchaus selbst vorgenommen werden. Folgende Elemente sind Bestandteile eines Gerüsts:

  • Vertikalrahmen
  • Fußspindeln
  • Diagonalbefestigungen
  • Vertikalrahmen
  • Rückengeländer
  • Bodenbelege
  • Bordbrett
  • Rücken- und Stirngeländer
  • Durchstieg mit Leiter
  • Befestigungsmaterialien, z.B. Verankerung mit der Wand

 

1. Arbeitsschritt

 

Das Gerüst sollte idealerweise auf einem ebenen und festen Boden aufgestellt werden. Sofern dieses nicht gegeben ist, werden ausreichend stabile Bretter unter die Fußspindeln gelegt. Diese sollten höchsten 30 Zentimeter von der Wand entfernt aufgestellt werden. Das erhöht die Sicherheit.

2. Arbeitsschritt

 

Im Anschluss werden die Diagonalbefestigungen über die äußeren Fußspindeln geschoben. Zur ordnungsgemäßen Ausrichtung der Spindeln hängt man nun ein Rückengeländer in die Diagonalen ein. Als nächste werden die ersten beiden Vertikalrahmen eingerichtet und die erste Außendiagonale eingehängt. In diesen sind zumeist zwei Löcher gebohrt, von denen man für den Innenbereich das untere und für die folgende Etage den nächsten Lochabstand wählt.

3. Arbeitsschritt

 

Dieser Ablauf wird fortgeführt, bis die erste Etage des Gerüsts steht. Nunmehr werden die Holzbeläge für die spätere Begehung eingelegt. Jetzt erfolgt die Ausrichtung und Justierung der Etage mittels der Fußspindeln. Ist alles im Lot, sind auch die folgenden Etagen automatisch austariert. Die gewünschten Erweiterungen oder ähnliche Maßnahmen können nun auf dieser Etage durchgeführt werden.

4.Arbeitsschritt

 

Für die zweite Ebene werden erneut die zwei Rahmen aufgesetzt und mit den Holzbelägen stabilisiert. Anschließend sichert man diese durch Einhängen der Rückengeländer in die Kippstifte ab. Danach wird die zweite Diagonale eingehängt. Außen und an den Stirnseiten werden nunmehr die unteren Bordbretter verlegt. Für die Stirnseite sind zusätzliche Stirngeländer vorgesehen, die in die vorhandenen Kupplungen angepasst werden. Somit ist auch die zweite Ebene sicher und kann begangen werden.

5.Arbeitsschritt

Um dem gesamten Gerüst die notwendige Stabilität zu verleihen, wird es an der Wand über die Gerüstanker befestigt. Im 2. Stockwerk werden dazu ca. 10cm lange Dübel in die Hauswand getrieben, in die die Ringschrauben eingeschraubt werden.

Das Rollgerüst

Arbeiten an der Fassade wie Streichen, Reinigen oder Verputzen werden mit einem Rollgerüst durchgeführt. Beweglichkeit und Flexibilität werden durch die am Boden des Gerüsts befindlichen Rollen gewährt. Das Gerüst kann auch über eine Schiene betrieben werden. In jedem Falle müssen diese Gerüste über eine Feststellbremse verfügen.

Das Zimmergerüst

Ein Zimmergerüst ist ein Tool, das für Indoor-Projekte optimal geeignet ist. Es besteht zumeist aus Aluminium und kann platzsparend nach dem Gebrauch zusammengeklappt werden. Die Rollen unter der Seitenstütze gewähren eine einfache Bewegungsmöglichkeit. Die verfügbare Arbeitshöhe beträgt zumeist 90 Zentimeter, während die Arbeitshöhe für etwa 2,90 Meter ausgelegt ist. Auf einer Länge von 140 Zentimeter und einer Breite von ca. 75 bis 90 Zentimetern kann eine Person optimale die Arbeit verrichten. Zudem bietet die Fläche ausreichend Platz, um Werkzeuge abzulegen.

Das Treppengerüst

Das Treppengerüst ermöglicht des Schrägaufstiegs ein variables Arbeiten in unterschiedlichen Höhen. Der Aufstieg ist rutschsicher und bietet eine ebenso umfangreiche Sicherheit wie die Arbeitsfläche. Durch die Konzeption dieses Gerüsts ist es möglich, auch die oberste Ecke ihres Arbeitsbereiches ohne Probleme. So lassen sich Tapezieren, Streichen oder Verputzen auch auf einer steilen Treppe komfortable durchführen. Ideal sind Treppengerüste, die in ihrer Höhe verstellbar sind, so dass ein flexibles Arbeiten möglich ist. Üblicherweise beträgt die Arbeitshöhe dann von 4,50 Metern bis hin zu 14,50 Metern. Die Arbeitsfläche liegt bei rund 180 bis 200 Zentimeter und bietet ein umfangreiches Platzangebot zur Verrichtung der Arbeit und zum Ablegen der Materialien.

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