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Mit einer modernen Photovoltaikanlage auf dem eigenen Hausdach lässt sich bekanntermaßen verhältnismäßig kostengünstig Strom erzeugen. Aufgrund sinkender Preise der Anlagen ist dieses eine durchaus lohnenswerte Investition. Zum einen ist das Einsparpotential durch die selbst erzeugte Energie durchaus beachtlich. Zum anderen können die privaten Stromproduzenten ihren Überschuss an die örtlichen Versorgungsbetriebe verkaufen. Doch für wen lohnt sich eine PV-Anlage wirklich? Welche Voraussetzungen sollten in jedem Fall gegeben sein? Welche Kosten entstehen bei der Anschaffung und der Montage? Bevor es also daran geht, eine Photovoltaikanlage zu installieren, gibt es einiges zu planen und zu beachten. Im Folgenden verraten wir wissenswerte und nützliche Aspekte, an denen man sich orientieren kann.

 

Photovoltaik Anlage auf dem Dach

Wer darf eine Anlage montieren – und ist dieses auch lukrativ?

Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen ist das Anbringen einer Solaranlage gestattet. Als Eigentümer eines Wohnhauses bleibt einem die Entscheidung persönlich überlassen. Mieter müssen die Zustimmung des Vermieters einholen, unerheblich, ob die Montage auf dem Dach oder mittels eines Steckermoduls auf dem Balkon erfolgen soll. Wer als wichtigsten Aspekt die Umwelt und deren Schutz anführt, ist mit einer PV-Anlage in jedem Fall auf dem richtigen Weg. Aber auch wirtschaftliche Gründe sprechen durchaus für diese Lösung. Je mehr Sonnenstrom man tatsächlich für sich nutzt, desto schneller rechnet sich das System. Der Grund: Der Strom vom Dach ist deutlich günstiger, als der aus der Steckdose. Zudem ist man als Nutzer auch unabhängiger von den Stromanbietern. Überschüssige Energie kann nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ins Netz eingespeist werden. Dieses wird entsprechend der gesetzlichen Grundlage vergütet. Die eigene Verwendung der Energie ist allerdings bei neueren Anlagen rentabler, da in den letzten Jahren die Vergütungssätze deutlich gesunken sind.

Welche Voraussetzungen sollten vorliegen?

Eine möglichst schattenfreie Dachfläche ist natürlich ein entscheidender Faktor. Eine Ausrichtung gen Süden mit einem Dachneigungswinkel von 30 Grad wäre ideal. Liegt die Neigung darunter oder über 60 Grad, bedeutet dieses vielfach eine Energieeinbuße von bis zu 10 Prozent. Auch wenn die Erträge auf der Ost- oder Westseite geringer als auf ihren südlichen Pendants ausfallen, so sind derartige Anlagen eine durchaus sinnvolle Investition. Im Übrigen ist die PV-Anlage immer als ein langfristiges Investment zu betrachten. In 20 bis 30 Jahren soll sie sich rentiert haben.

Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten

Neben dem Ertrag, spielt sicherlich auch der Kostenfaktor bei PV-Anlagen eine gewichtige Rolle. Dank des technologischen Fortschritts sind die Anschaffungskosten jedoch seit einigen Jahren deutlich gesunken – seit dem Jahr 2006 um üppige 75% insgesamt. Die Leistung der kleinen Sonnenkraftwerke, die diese in der Spitze erbringen, wird mit kWp (Kilowatt Peak) bezeichnet. Folgende Komponenten bezüglich der Kosten sollten demnach Berücksichtigung finden:

  • Kristalline Solarmodule 1.000 und 1.500 Euro/pro kWp
  • Dünnschichtmodule 750 und 1.250 Euro/kWp
  • Montagesystem 130 Euro/kWp
  • Wechselrichter 200 Euro/kWp
  • Anschluss an das Netz 500 und 1.000 Euro/kWp
  • Kabel                                                1 und 5 Euro pro laufendem Meter

Für eine durchschnittliche PV-Anlage eines Einfamilienhauses belaufen sich die Anschaffungskosten somit auf einen Betrag von unter 8.000 Euro. Dabei sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden. Hochwertige Qualität der Module ist essentiell, denn die Zellen sind äußerst langlebig.

Die Betriebskosten sind im Verhältnis zu den Kosten für die Investition verschwindend gering. Rund 1 Prozent des Anlagewertes sollte dafür im Jahr einkalkuliert werden. Die Zählergebühr beträgt jährlich noch einmal etwa 25 Euro.

Der Staat fördert die Anschaffung, Nutzung und Montage der PV-Anlagen. Im Jahr 2017 hat die Bundesregierung die pauschale Förderung jedoch abgeschafft. Allerdings ist dieses eher für die Betreiber von größeren Solarparks anzuwenden. Private Haushalte mit einer Leistung von bis zu 750 kWp sind von dieser Regelung ausgenommen und erhalten weiterhin feste Vergütungssätze. Die individuelle Regulierung obliegt den einzelnen Bundeländern.

Allgemeingültig ist jedoch, dass die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) äußert günstige Darlehen mit niedrigen Zinsen und langen Laufzeiten anbietet. Ein Blick auf deren Standardprogramm 270 ist daher in jedem Fall lohnenswert,

Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage durch regelmäßige Solarreinigung steigern

Die These, dass PV Anlagen keine gesonderte Reinigung benötigen und der Regen dieses übernimmt, ist längst widerlegt.

So sagt z.B. Herr Haug, der Geschäftsführer des zertifizierten Fachbetriebs für Solarreinigung Soltalux, dass viele Betreiber von Photovoltaikanlagen in ihre Kalkulation nicht mit einrechnen, dass sie ihre PV-Anlage warten und reinigen müssen. Aber: „Nur saubere Solarzellen können 100% Leistung bringen“

Eine regelmäßige Reinigung schützt das Investment und ermöglicht, dass die Zellen wieder ihre volle Power erreichen. Mit innovativer Technik, bei der auch Solarreinigungsroboter eingesetzt werden, lassen sich sämtliche Varianten von PV-Anlagen optimal reinigen. Dieses Vorgehen bietet umfangreiche Vorteile, von denen die Nutzer nachhaltig profitieren werden:

  • Bestmöglicher Werterhalt
  • Steigerung der Einspeisevergütung
  • Reinigung erfolgt mit 99,9%-ig biologisch abbaubaren Mitteln
  • Langfristig keine Rückstände mehr auf den Solarzellen
  • Steigerung der Leistung um bis zu 30%

Die Reinigung kann gleichermaßen in Aufdachanlagen und Solarparks mit hohem Nutzen für die Betreiber durchgeführt werden.

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